E-Bilanz - permanente Betriebsprüfung

Permanente Betriebsprüfung mit der E-Bilanz

Erhebliche Auswirkungen auf die Prüfungsmöglichkeiten durch die Finanzverwaltung

 

Ab dem Jahr 2013 müssen alle bilanzierenden Unternehmen die Bilanz elektronisch übermitteln. Wird die E-Bilanz nicht eingereicht, kann das Finanzamt ein Zwangsgeld erheben. Keine Rolle spielt, ob ein Unternehmen verpflichtet ist, eine Bilanz zu erstellen oder ob es dies freiwillig tut.

Diese als Bürokratieabbau verkaufte Erleichterung für die Unternehmen hat in der Praxis erhebliche Auswirkungen auf die Prüfungsmöglichkeiten durch die Finanzverwaltung.

Auf Grundlage der übermittelten Datensätze  können Branchenvergleiche, Vorjahresvergleiche, Kennzahlen­analysen, Abweichungsprofile, Strukturanalysen und viele weitere Verprobungen erstellt werden. Aufgrund eines Risikomanagementsystems wird sich die Prüfungsintensität bei der Bearbeitung von Steuererklärungen erheblich verschieben. Ein Abweichen der individuellen Unternehmensdaten von den Vergleichswerten sowie von den Vorjahren wird schnell die Betriebsprüfung auf den Plan rufen.

Nach bisherigen Informationen wird die Verwaltung jährlich die vorgegebenen Datenschemata (die sogenannte Taxonomie) aktualisieren (und vermutlich weitere Detailinformationen anfordern).

Derzeit enthält der Datensatz neben den zwingend zu übertragenden Daten (Mussfelder) auch optional zu übertragende Daten (Kannfelder). Ein größeres Unternehmen hat 2.500 erforderliche Datenfelder gezählt, die mit Zahlen oder "Leerfunktion" anzusprechen sind.

Um alle von der Finanzverwaltung geforderten Daten übertragen zu können, müssen die im Unternehmen verwendeten Kontenrahmen sowie die Buchungsanweisungen zum Teil erheblich erweitert und technisch auf das XBRL-Format ausgerichtet werden.

Zusätzlich werden neue Konten benötigt (i. d. R. 30 bis 50), insbesondere ist die Zuordnung zu Konten teilweise erheblich aufzugliedern. So sind z.B. Wareneinkäufe nach Umsatzsteuersätzen zu trennen, Erlös­schmälerungen gesondert auszuweisen, sonstige Erträge weiter aufzugliedern, usw.

Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über die weiteren Auswirkungen. Rufen Sie einfach an.

(Stand: 17.12.2012)

Wir sind gerne für Sie da

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